haengertreffen
  Erstes Hängertreffen 2005
 
Quellenhinweis: Aus 64 Nr. 88 GESPANNE


Freitag morgen um 5.30 Uhr. Ein ST-1100-Gespann schnurrt
zum Falltorhaus in Schotten. Im Schlepp einen Combi-Camp-Anhänger.
Binnen Sekunden hat der Fahrer sein Zelt entfaltet und
nimmt erst einmal eine Mütze Schlaf. 450 Kilometer liegen hinter
ihm. Er nutzte die verkehrsarme Nacht für die lange Anreise zum
ersten Anhängertreffen.
Im Tagesverlauf trudeln die Treffenbesucher ein. Jürgen und Helmut
Meyer schwören auf Ural-Gespanne. Auf den Anhänger haben
sich die beiden Brüder Autodachzelte montiert. Das ist schnell aufund
abgebaut. Das spart lästige Packerei. Erst seit 2002 sind sie
so unterwegs, haben aber bereits über 60.000 Kilometer mit ihren
Urals zurückgelegt
Auf den Eigenbau hinter seinem Hatz-Diesel-Gespann schwört
Jürgen Müller. My home is my castle. Die Form des Wohnanhängers
kommt irgendwie bekannt vor. Jürgen staunte nicht schlecht,
als am Samstag Arno Thomas mit seinem BMW-Endurogespann
auf den Platz fuhr und den gleichen Anhänger in weiß am Haken
hatte. Es ist ebenfalls ein Eigenbau. Beide wohnen nur einige Kilometer
voneinander entfernt, kannten sich bis zum Treffen nicht
und wussten auch nichts vom Eigenbau des anderen.
Kitti fand das Wetter weniger erbauend. Kitti ist eine große
Mischlingshündin. Sie saß bei Renate im Eigenbauboot, während
Jürgen bei strömendem Regen sein Yamaha-XJ-600-Diversion-Ge-
Nur mit Hänger wird’s länger
Gespanne mit Anhänger sind seine Passion.
An Pfi ngsten lud MOTORRAD-GESPANNE-Leser
Erich Krieger zum ersten Treffen für Motorräder
und Gespanne mit Anhänger ein.
spann nach Schotten lenkte. Den kleinen Transportanhänger fertigte
Jürgen in seiner Freizeit.
Martin Köpper vertraut auf sein sechs Meter langes Vehikel EML
ST 1100 mit Combi-Camp-Faltwagen (siehe auch MOTORRAD-GESPANNE
Nr. 73). Hingegen falteten Michael und Iris hinter ihrem
BMW-K-1100 LT-Gespann ihr Haus aus einem Rapido Comfort
auf.
Die Vielfalt an Anhängern ergänzten die Tourenfreunde Wuppertal
mit einem Einradanhänger und einem Squire-Trailer.
Erich Krieger konnte am Falltorhaus auch einige anhängerlose
Motorradfahrer begrüßen. Sie interessierten sich für das Thema und
waren überrascht von der Vielfalt und den Möglichkeiten, einen
Anhänger an den Haken zu nehmen.
Norbert Kühnapfel aus Ennigerloh war zwar mit dem Wohnmobil
angereist, hatte aber drei nette Wohnanhänger zum Verkauf mitgebracht.
Der Kleinste mit nur einem Meter Breite darf sogar von
Solomaschinen gezogen werden.
Trotz des schlechten Wetters lobten die Teilnehmer das Treffen.
Wie uns Erich Krieger mitteilte, wird es auch im Jahre 2006 ein
Anhängertreffen geben. Den genauen Termin geben wir rechtzeitig
bekannt.
Elke Krieger




















 
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